Warum der „smart turn effect“ wichtig wird

Bevor wir zum „smart turn effect“ kommen und seine Wirkung verstehen lernen, möchte ich einen Blick auf den Markt werfen. Der liefert nämlich die Notwendigkeit für diesen Effekt. Er ist dynamisch wie nie zuvor. Wuchtige Veränderungen bestimmen den Alltag. Innovationszyklen werden immer kürzer. Und mittendrin versuchen Unternehmen nicht den Anschluss zu verlieren. Kaum eine Volkswirtschaft hat so viele namhafte Familienunternehmen und Traditionsmarken hervorgebracht wie der deutsche Mittelstand. Kopierte man in den Anfängen der industriellen Revolution noch fleissig von den wesentlich innovativeren Briten, kehrte sich diese Entwicklung bereits Anfang des 19. Jahrhunderts langsam um. Deutschland wurde bereits vor über 150 Jahren zum Technologieexporteur. Doch diese Zeiten sind langsam vorbei.

(Skizze zuerst gefunden auf tao.at)

Innovation findet jetzt auch in anderen Ländern statt, in denen wir nun einkaufen. Neulich sah ich auf der Autobahn einen Schwertransport mit einem riesigen Maschinenbauteil. Auf dem prankten chinesische Schriftzeichen. Dass deutsche Unternehmen Hochtechnologie nicht mehr unbedingt im eigenen Land kaufen, ist längst keine Seltenheit mehr. Moderne Schiffe kommen auch nicht mehr aus Norddeutschland, obwohl sie lange Zeit als das Maß der Dinge galten. Inzwischen werden sie in Südkorea konstruiert und gebaut. Selbst die großen Hamburger Reeder ordern nun dort ihre Schiffe, da sie im Vergleich zur deutschen Markenqualität einfach kaum schlechter sind und nur einen Bruchteil kosten. So geht es vielen Branchen. Das ist dort aber noch nicht durchgedrungen.

Warum innovative Markenführung ein Erfolgsgarant ist

In diesem schnellen Markt voller Wandel und neuer Player, die den Markt mit vergleichbarer Qualität fluten, wie man sie aus deutschen Fabriken gewohnt war, finden sich unsere Traditionsmarken und Mittelständler wieder. Oder sie gehen in ihm unter. Denn es sind nicht nur die Globalisierung und engere Märkte, die Preisdruck entfachen. Digitalisierung und technischer Fortschritt, räumen Markteintrittsbarrieren aus dem Weg und machen Wissen, Produkte und Dienstleistungen überall verfügbar. Und lassen Marken austauschbar werden.

Oliver Marquardt

Oliver Marquardt

Gründer, Gesellschafter und Strategieentwickler

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Markenführung ist Chefsache

Marken müssen heute ganzheitlich innovativ geführt werden. Ist man erst austauschbar fehlen einem die Argumente für eine profitable Preispolitik. Effizienz und schlanke Prozesse sind wichtig, keine Frage. Aber wer immer nur an der Effizienzschraube dreht, ist irgendwann am Ende. Außerdem bleiben die so wichtigen Außenschnittstellen meiner Marke dann auf der Strecke. Gerade junge Marken machen es vor, dass Unternehmensführung sich verändert hat. In ihnen sind Marketing und Markenführung selbstverständliche Bestandteile der Geschäftsführung und keine isolierten Silos. Gründungen der letzten 10 Jahre sind inzwischen nicht selten über 1 Mrd. Euro wert. Der Begriff „Unicorn“ geistert bereits als Label für wertvolle StartUps durch die Presse. Ein Unicorn ist ein StartUp, das mehr als 1 Mrd $ wert ist.

Aufbau_Markenführung

Erfolg ist oft ein Resultat von smarter Veränderung

Es ist klar, dass man bestehende Unternehmen nicht einfach so umpolen kann. Und genau hier kommt der „smart turn“ ins Spiel. Kleine Veränderungen in meiner Geisteshaltung, die weitreichende und langfristige Wirkung haben.

Aber was genau ist der „smart turn effect“? Der Begriff ist eine Wortprägung von mir, der die wuchtige Wirkung von kleinen, smarten Veränderungen beschreibt. Bei einer meiner Überlegungen zu neuen strategischen Denkmodellen und der Identifizierung von KPIs starker Marken, ist mir „Innovation“ gepaart mit „Agilität“ als eine tragende Säule von langfristigem Erfolg aufgefallen. Nachhaltig starke Marken sind meist sehr innovativ. Aber sie sind vor allem agil. Und damit treffen sie unangenehm auf einen Schmerzpunkt schwerfälliger Großunternehmen. Ich kann heute nicht mehr darauf warten, dass sich meine Marke oder mein Produkt in 5, 10 oder 20 Jahren etabliert. Große Konzernmarken, wie VW haben ihre Geschäftsmodelle häufig aus der Vergangenheit heraus etabliert und profitieren nicht nur von einem lange gewachsenen Markenvertrauen, sie haben sich auch eine widerstandsfähige Lobby in der Politik aufgebaut. Aber sie verkaufen immer noch Autos mit Verbrennungsmotor und keine Fahrt von A nach B, sie verkaufen keinen Service. Sie liefern ihre Autos immer noch in klassische Autohäuser, die dann wiederum mit einer stark reglemtierten Vertriebspolitik konfrontiert sind. Es sind die modernen Drückerkolonnen, die Absatz ranschaffen müssen. Dieser Druck ist inzwischen einmalig hoch und lässt wenig Spielraum für innovative Ansätze.

Die_wertvollsten_startups_der_welt

Junge Marken, wie UBER haben es in weniger als 10 Jahren geschafft, den Markt umzukrempeln. Sie verkaufen die Fahrt von A nach B, kombiniert mit einem unkomplizierten, digitalen Service und besitzen nicht ein(!) Auto. Sie haben nicht nur eine zeitgemäße Idee, sie haben auch eine andere Geisteshaltung. Sie sind in der Lage, einen „smart turn“ in ihrem Denken zu vollziehen. Agil zu sein, sich auf Veränderung einzulassen. Eine Philosophie, die schon Steve Jobs mit Apple sehr erfolgreich angewandt hat. Er sagte mal „Warum sollte ich talentierte Leute einstellen, um ihnen zu sagen, was sie tun sollen? Ich stelle diese Leute ein, damit sie uns sagen, was wir zu tun haben„.

Smart turn effect als Management Werkzeug

Der „smart turn effect“ tritt also nur dann ein, wenn ich als Unternehmenslenker geistig in der Lage dazu bin, einen smarten Richtungswechsel zu vollziehen und dabei auch auf andere höre. Vergleichbar ist der Effekt mit dem Kurs beim Segeln. Hier kommt es sehr darauf an, dass ich genau den richtigen Winkel zum Wind finde, um die beste und stabilste Geschwindigkeit zu erlangen. Oft ist es nur eine kleine Kursänderung, die eine entscheidende Wirkung hat und im Rennen über Sieg oder Niederlage entscheidet. Wir bei Marquardt+Compagnie wenden diese Erkenntnis seit einiger Zeit dazu an, Führungskräften systematisch dabei zu helfen, eine neue Geisteshaltung einzunehmen. Eine neue Perspektive auf die Dinge zu gewinnen und daraus ein frisches, starkes Markenbewusstsein zu entwickeln.

Starke Marken sind immer nur so stark wie ihr Management. Gute Produkte sind daher ein Resultat guter Manager und nicht das Produkt guter Maschinen. Genau das haben StartUps sehr gut verstanden. Davon können mittelständische Familienunternehmen sehr viel lernen. Wir vermitteln dieses Knowhow gezielt an die Unternehmensführung in KickOffs, Seminaren und systematischen Maßnahmen über min. 1 Jahr. Wissen und Werkzeuge, die extrem wertvoll und lukrativ sind.

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