Inbound funktioniert. Aber Inbound braucht Mut. Mut zu etwas Neuem, Mut zur Kreativität. Oliver Marquardt hält Unternehmen an, mehr zu wagen.

Inbound Marketing ist seit fast 10 Jahren eine der effektivsten Methoden im Online Marketing. Neben Content Marketing gehört es zu den Spitzenreitern in Sachen Traffic, Leadgenerierung und Kundengewinnung. Wie auch im Content Marketing dreht sich beim Inbound Marketing (fast) alles um Mehrwerte und Inhalte.

Wofür steht Inbound?

Viele Marketingkonzepte zielen darauf ab, möglichst umfassend Informationen über die favorisierte Zielgruppe eines Unternehmens zu sammeln. Meist dient dies als Grundlage für „klassische“ Werbekampagnen, die etwa mittels Anzeigen oder dem Kauf von E-Mail-Adresse (Mailing) versuchen, die Aufmerksamkeit potentieller Kunden (Leads) auf sich zu lenken. Für dieses Vorgehen konnte sich der Begriff Outbound-Marketing etablieren, da es in einem distanzierten äußeren Kreis stattfindet und man die Leute zu seinen Produkten drängt (push-marketing). Nun hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur einiges in Sachen technischer Entwicklung getan. Das Informationsangebot ist unüberschaubar dicht geworden, Internet und Technik bieten dank ihrer Schnelllebigkeit viele Möglichkeiten für Verbraucher, genau die Informationen zu bekommen, die sie wollen und alles andere getrost außen vor zu lassen.

„Im Jahr 2015 reicht es nicht mehr aus, sein Geld in teure Werbeanzeigen und Internetbanner zu stecken, Mailing-Listen anzulegen und in regelmäßigen Abständen einen Newsletter zu verschicken. Um nachweisbar Leads zu entwickeln, müssen Marketer kreativer und vor allem authentischer werden!“ Oliver Marquardt

Kommunikationsstratege Oliver Marquardt appelliert an seine Kollegen. „Inbound funktioniert! Aber es braucht Mut, Kreativität und ein Wertesystem, das sich an den Interessen der Kunden orientiert“, so Marquardt. Inbound Marketing geht einen anderen Marketingweg und ist gerade deshalb so erfolgreich. Im Vergleich zu klassischen Methoden geht es hier darum, vom Kunden gefunden zu werden und nicht wie sonst üblich potentielle Interessenten ausfindig zu machen. Es zieht ihn über eigens entwickeltes Interesse, eine intrinsische Motivation, zu der eigenen Botschaft hin (pull-marketing).

Traffic anziehen, Leads generieren, Kunden gewinnen

„Die müheselige Arbeit, Kunden zu generieren, übernimmt im Inbound Marketing Ihre Marke für Sie“. Oder besser, ihre Eigenschaften. Für Oliver Marquardt kommt es deshalb vor allem auf ein starkes, authentisches Markenimage an. Ein Image, das Marke und Unternehmen zu etwas Besonderem, etwas Einzigartigem machen. Basierend auf einem Wertesystem, das sich an den drei Säulen der Nachhaltigkeit orientiert. Der Clou: Unternehmen profitieren von einem Rebound-Effekt, denn selbstverständlich fördert Inbound Marketing wiederum die Bekanntheit einer Marke. „Starke Marken sind Vorreiter und Vertrauensgeber. Sie begründen nachhaltige Kundenbeziehungen, sorgen für Glaubwürdigkeit und schaffen Vertrauen als Dienstleister“, sagt Marquardt.

Vereinfacht ausgedrückt funktioniert Inbound Marketing in etwa wie Content Marketing. Auch hier kommt es auf qualitative Inhalte und nachweisbare Mehrwerte für Kunden an. Im Inbound Marketing werden Inhalte gezielt so gestaltet, dass sie die gewünschte Zielgruppe ansprechen, sie dadurch auf das Unternehmen aufmerksam machen und im Nachgang dafür sorgen, dass sich aus ihnen zufriedene Kunden entwickeln. Inbound Marketing setzt auf „sanfte“ Werbung, wobei darauf Wert gelegt wird, potentielle Interessenten nicht durch nervige Werbebotschaften zu verschrecken.

„Mit kreativen Inbound-Ideen wird die Aufmerksamkeit gezielt auf ein Produkt oder eine Dienstleistung gezogen. Unternehmen führen ihre Kunden damit zu genau den Angeboten, die diese auch wirklich wollen. So schafft man natürlichen Inbound-Traffic, ohne ihn künstlich anheizen zu müssen. Eine der besten Wege, aus Interessenten zufriedene Kunden zu machen.“ Oliver Marquardt

Inbound: Der Mehrwert für Sie!

Der Markenstratege fordert aber noch mehr. „Einfach nur passgenauen Content zu entwickeln und gezielt zu streuen, reicht nicht. Inbound Marketing ist an sich nicht neu. Unternehmen müssen heutzutage kreativ und vor allem mutig sein, wenn sie sich abheben wollen. Es ist wichtig, zu verstehen, was Menschen mit Werbung verbinden. Denn in der Regel ist das nichts Positives. Es stört sie, es nervt sie. Lieblose Konzepte verschwenden Geld und Zeit. Marketing sollte sich am Menschen orientieren, ihren Interessen und Bedürfnissen entsprechen. Und nicht anders herum.“ Daraus enstand auch das Produkt “Wertebasierte Markenentwicklung“. Marken brauchen heute auch humanistische Werte. Nur deshalb, weil die Menschen das erwarten, funktioniert Inbound Marketing so gut.

Was rät Marquardt Marketern, die sich im Inbound Marketing neu positionieren wollen?

Machen Sie Ihre Marke zu einer Love Brand! Personalisierung, qualitative Mehrwerte und Multi-Channel-Integration sind das eine, reichen aber nicht aus.

Bevor ein Interessent zum Käufer wird, gibt es neben Relevanz noch weitere Faktoren, die viele gern vergessen: Vertrauen, Sympathie und Glaubwürdigkeit. Ein Markenkern mit weichen Faktoren. Ohne, dass mir der potentielle Kunde vertraut, bzw. meinem Produkt oder meiner Leistung vertraut, werde ich keinen Eindruck machen und nichts verkaufen. Ich werde in dem Moment den Kampf um die Gunst des Kunden verlieren, wo ich zu beliebig erscheine. Das erfordert Mut. Weil es anders ist.“

Oliver Marquardt entwickelt mit seinen Kunden Marken und erarbeitet dafür u.a. zielgenaue Inbound-Marketing-Strategien. Nach dem Motto: Stabilität, Wachstum, Nachhaltigkeit.

Quellen und weiterführende Links

1. Was ist Inbound Marketing?
2. Inbound Marketing: Die Vorgehensweise
3. Wertebasierte Markenentwicklung

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